Vorstellung: Techart Porsche Boxster und Cayman
Ein Beitrag von AutoScout24

Schon wieder Leonberg

Leonberg scheint die Hochburg der Porsche-Veredler zu sein. Nicht nur Gemballa hat dort seinen Firmensitz, auch Techart verfeinert in dem beschaulichen Örtchen – direkt neben Stuttgart – die Zuffenhausener Sportler. Techart zeigt nun das neueste Tuning-Programm für Boxster und Cayman.
Hatte Techart für das Vor-Facelift-Modell des Boxster und Cayman noch eine Leistungssteigerung auf bis zu 370 PS im Portfolio, konzentrieren sich die Schwaben nun auf optische Highlights. Motortunings für die neuen Direkteinspritzer sind noch nicht zu haben.
Bisschen mehr Technik
Technische Schmankerl gibt es dafür in Form eines Tieferlegungssatzes mittels Sportfedern und beispielsweise ein einstellbares Gewindefahrwerk. Am Heck des Boxster und des Cayman lugt auf Wunsch eine chromglänzende oder schwarzverchromte Sportabgasanlage hervor. Sie soll eine deutlich fülligere Geräuschkulisse produzieren. Geschmiedete Aluräder in drei unterschiedlichen Designs sollen das Gewicht drücken und die Optik stärken.
Die beiden Porsche heißen nicht mehr einfach nur Boxster und Cayman. Bei Techart hören sie auf die Namen Techart Roadster und Techart GT. Die Anbauteile bestehen aus elastischem PU-RIM und sollen somit für tolle Passgenauigkeit und hochwertiges Finish sorgen.
Mehr Fahrstabilität
Front- und Heckschürze sowie Seitenschweller wurden aus diesem Kunststoff gefertigt. Des Weiteren gibt es einen Diffusor-Einsatz im Heck und den fest montierten Heckspoiler, der die geschwindigkeitsabhängig ausfahrbare Abrisskante ersetzt und für mehr Fahrstabilität sorgen soll. Das gesamte Aero-Paket verbessert laut Tuner die Aerodynamik.
Als Option gibt es LED-Tagfahrlicht, das sich beim Blinken automatisch abdimmt. Damit wird der Blinker stärker hervorgehoben. Audi hat diese sinnvolle Licht-Dimmung bislang als einziger Hersteller – sogar bei Halogen-Tagfahrlicht.
Alles ist möglich
Das Interieur veredelt Techart nach Kundenwunsch. Leder, Holz, Karbon, alles ist möglich. Als Geschmackspolizei versteht sich Techart dabei nicht – erlaubt ist, was der zahlungskräftigen Klientel gefällt. So gibt es beleuchtete Einstiegsleisten mit Wunsch-Schriftzug, ein Techart-Sportlenkrad, geänderte Tachofolien, eine Cockpit-Haube und sonstigen Schnickschnack. Den Preis bestimmt der Kunde mit seiner individuellen Auswahl. Pi mal Daumen lautet die Regel: je verrückter, desto teurer. (mb)
Dieser Artikel ist ein Beitrag der AutoScout24 Redaktion